Rund um die Rondet-Brücke: die Ausgrabungen unter Hanni Schwab im heutigen archäologischen Kontext

 

Hanni Schwab in archäologischer Mission während der 2. Juragewässerkorrektion(1962-1970). Foto: M. Jacot.Dienstag, 22. November 2022, um 19.30 Uhr
Museum Murten

Der aktuelle Vortrag von Reto Blumer, Kantonsarchäologe

Vor rund 60 Jahren erhielt das illuster gewordene «Fräulein» Hanni Schwab im Rahmen der 2. Juragewässerkorrektion die Verantwortung für die archäologischen Ausgrabungen. Die Untersuchungen im Bereich der Brücke von Le Rondet (auf dem Gemeindegebiet von Mont-Vully gegen die Berner Kantonsgrenze zu) stellen nur eine von vielen Ausgrabungen dar, die Hanni Schwab, auch später als Kantonsarchäologin und Amtsvorsteherin, durchgeführt hat.

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Faszination Orient: Porträt des Malers Gottfried Locher mit Turban von Tiberius Dominikus Wocher, 1770

 

Domenikus Wochers Porträt des Malers Gottfried Locher mit Turban aus dem Jahr 1770.Dienstag, 8. November 2022, um 18.30 Uhr
Museum für Kunst und Geschichte, Murtengasse 12, Freiburg

In Partnerschaft mit dem Museum für Kunst und Geschichte Freiburg

Der aktuelle Vortrag von Andrea Walker, Freiburg

Gottfried Locher, der bedeutendste Maler des Westschweizer Rokokos, trägt auf diesem Porträt einen Turban. Im 18. Jahrhundert herrschte in Europa – nicht zuletzt aufgrund intensivierter Handelsbeziehungen und entsprechender Reisen – eine Faszination für das Osmanische Reich und alles, was irgendwie orientalisch anmutete. Diese Faszination zeigte sich in den Künsten und der Mode und wird mit dem Begriff «Turquerie» umschrieben. Künstlerinnen und Künstler wählten orientalische Bildmotive, die Eliten liessen sich mit Vergnügen im orientalischen Kostüm, à la turque, darstellen. Heute würden wir von kultureller Aneignung sprechen.

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Die Befreiung des «geketteten Bauern»? Auguste Maeder, der Milchstreik von 1947 und die «sittliche Ökonomie» bäuerlichen Protests

Bauer Maeder aus EstavayerDienstag, 25. Oktober 2022, um 19.30 Uhr
Universität Freiburg Miséricorde, Hörsaal 2122

Der aktuelle Vortrag von Dr. Juri Auderset, Universität Bern

Für die Landwirtschaft waren die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg eine Zeit des Umbruchs. Mit dem Aufstieg der kapitalistischen Industrie- und Massenkonsumgesellschaft geriet die bäuerliche Arbeits-, Lebens- und Produktionsweise immer stärker unter Druck. In bäuerlichen Kreisen breitete sich Unbehagen über die düsteren Zukunftsperspektiven und Wut über die agrarpolitischen Richtungsentscheide des Staates aus. Diese Turbulenzen machten sich insbesondere auch in Freiburg bemerkbar.

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Geschichte im Rohzustand – Freiburg aus Sicht eines Journalisten von
Radio Freiburg und dem Schweizer Radio SRF (1997–2020)

© Keren Bisaz, Mirages PhotographyDienstag, 27. September 2022, um 19.30 Uhr
Franziskanerkloster, Murtengasse 8, Freiburg (Gewölbesäle)

Der aktuelle Vortrag von Patrick Mülhauser, ehemaliger Korrespondent Schweizer Radio SRF

Cardinal ist gerettet! Feldschlösschen belässt die Fassbierproduktion und die Flaschenproduktion in Freiburg. Das war 1998. Heute entsteht auf demselben Areal ein Innovationspark. Der Radiojournalist begleitet dieses Stück Freiburger Industriegeschichte. Doch die Geschichte leben und schreiben andere – die Angestellten, das Volk, die Politikerinnen und Politiker. Der Journalist begnügt sich damit, ihre Geschichten zu erzählen, Geschichten über Wut, Tränen, Verzweiflung, Hoffnung – ein Neuanfang.

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Hinweis auf die Filmvorführung «A mort la sorcière»

Am Mittwoch, 18. Mai 2022, 20.30 Uhr

Kino Rex, Cinémotion, Bd de Pérolles 5, Freiburg

«A mort la sorcière»

Martine Ostorero, Fabienne Tariq, Kathrin Utz-Tremp, Lionel Dorthe und Michel Porret

Der Film hat die Originalsprache Französisch, mit deutschen Untertiteln. 

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