16. November 1893
Gründungsversammlung des Deutschen Geschichtforschenden (ab 1897: Geschichtsforschenden) Vereins des Kantons Freiburg in der Brasserie Peier in Freiburg. Erster Präsident wird Albert Büchi (1864–1930), Professor für Schweizer Geschichte und Allgemeine Geschichte des Altertums an der Universität Freiburg.

1894
Der erste Band der Freiburger Geschichtsblätter erscheint. Das erste Mitgliederverzeichnis enthält 92 Namen. In den folgenden Jahren entfaltet der Verein eine rege Vortragstätigkeit im Kantonshauptort sowie im Sense- und Seebezirk.

1910
Der Freiburger und Walliser Volkskalender erscheint zum ersten Mal.

1915
Die erste Frau wird als Mitglied aufgenommen: Klara Müller (stud.phil., 1916 Dr.phil.), die später als Ursuline (Schwester Angelica) in Holland lebt.

1919
Feier des 25-jährigen Vereinsjubiläums in Schmitten, auf Grund der Spanischen Grippe mit einjähriger Verspätung.

28. Oktober 1926
Gründungsversammlung des Deutschfreiburger Heimatkundevereins in Plaffeien. Gründer sind die beiden Sekundarlehrer Alphons Roggo und Bernhard Rappo. Im nächsten Jahr erscheinen
die Beiträge zur Heimatkunde zum ersten Mal.

1930
Josef Lombriser wird Präsident des Geschichtsvereins.

1933
Der Murtenkalender erscheint zum ersten Mal, geht aber bereits 1939 wieder ein.

1935
Oskar Vasella wird Präsident des Geschichtsvereins.

1942
Othmar Perler wird Präsident des Geschichtsvereins.

1945
Ferdinand Rüegg wird Präsident des Geschichtsvereins.

1953
Der Sammelband Mélanges Père Girard. Gedenkschrift zur Erinnerung an das Zentenar seines Todes erscheint.

1957
Der Sammelband Fribourg – Freiburg 1157–1481 erscheint anlässlich der 800-Jahrfeier der Stadt Freiburg.

15. Januar 1959
Gründungsversammlung der Deutschfreiburgischen Arbeitsgemeinschaft in der Wirtschaft Wienerhof (Viennoise) in Freiburg. Erster Obmann wird der Arzt Peter Boschung. Die DFAG gibt eine eigene Schriftenreihe heraus.

1965
Peter Rück wird Präsident des Geschichtsvereins.

1968
Hugo Vonlanthen wird Präsident des Geschichtsvereins.

1971
Peter Rück wird zum zweiten Mal Präsident des Geschichtsvereins.

1974
Hermann Schöpfer wird Präsident des Geschichtsvereins.

1981
Urs Altermatt wird Präsident des Geschichtsvereins.
Die grosse zweibändige Geschichte des Kantons Freiburg erscheint.

1987
Ernst Tremp wird Präsident des Geschichtsvereins.

1991
Die Broschüre Freiburg – ein Kanton und seine Geschichte erscheint.

1993
Der Geschichtsverein feiert sein 100-jähriges Bestehen, u. a. mit einer Tagung zum Thema «Historisch-kulturelle Standortbestimmung Freiburgs an der Schwelle zum 21. Jahrhundert» und  mit der Veröffentlichung der Festgabe Franz Prosper Dugo, Fons aquae Bonae (1662), Nachdruck und Kommentar.

1999
Als Sonderband der Freiburger Geschichtsblätter erscheint Waldenser, Wiedergänger, Hexen und Rebellen. Biographien zu den Waldenserprozessen von Freiburg im Üchtland (1399 und 1430) von Kathrin Utz Tremp.

2000/2001
François Guex wird Präsident des Geschichtsvereins.

2007
Als 84. Band der Freiburger Geschichtsblätter erscheint die von Silvia Zehnder-Jörg herausgegebene zweibändige Grosse Freiburger Chronik des Franz Rudella anlässlich der 850-Jahrfeier der Stadt Freiburg.

2010/2011
Das Präsidium des Geschichtsvereins wird von der bisherigen Vizepräsidentin Marianne Progin Corti und der bisherigen Vereinssekretärin Nicole Schacher übernommen: ein Novum in der Geschichte des Deutschen Geschichtsforschenden Vereins des Kantons Freiburg.

2013
Rücktritt von Marianne Progin Corti aus dem Vorstand, welchem sie seit November 1992 angehörte, sowie als Co-Präsidentin. Das Präsidium besteht seit der Hauptversammlung vom 19. März 2013 aus dem bisherigen Vereinssekretär Andreas Behr und der bisherigen Co-Präsidentin Nicole Schacher.

2015
Rücktritt von Andreas Behr als Co-Präsident des Geschichtsvereins (seit November 2010 im Vorstand). Neu besteht das Präsidium aus Nicole Schacher (Präsidentin) und Petra Zimmer (Vize-Präsidentin).